Jugendschutz Info
„Sicher Surfen im Internet – geht das?“
Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf gesunde körperliche und geistige seelische Erziehung. Dazu gehört auch der Umgang mit den neuen Medien, der eine immer größer werdende Rolle spielt. Kinder surfen gerne im Internet und die Möglichkeit zur Informationsgewinnung und Kommunikation ist fast unendlich. Allerdings können sie schnell auch mit Gewalt, Pornographie, extremistischen Inhalten oder Belästigungen im Chat konfrontiert werden.
Die gesamte Verantwortung aber auf die Internetanbieter abzuwälzen ist unmöglich.
Zwar stehen Jugendschutzbeauftragte den Mediendiensten beratend zur Seite, die technischen Schutzvorkehrungen können aber die Medienerziehung der Eltern ein wenig erleichtern, jedoch nicht ersetzen. Jugendmedienschutz steht deshalb auf zwei Säulen:
- gesetzlicher Regelungen zur Begrenzung gefährdender Einflüsse und
- erzieherische Maßnahmen, die vorbeugend wirken.
Deshalb sollten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern ins Netz gehen, da Kinder beim Surfen viel Aufmerksamkeit und gute Anleitung benötigen. Interessieren Sie sich dafür, was es erlebt und suchen Sie geeignete Webseiten aus, die kindgerecht sind.
Installieren Sie auch einen Jugendschutzfilter auf Ihrem Computer, der einen Teil der gefährlichen Angebote zuverlässig ausfiltert oder manuell sperrt und zusätzlichen Schutz bietet. Insoweit bietet der Handel und das Internet kostenpflichtige und kostenlose Programme an, die eine effektive Filterwirkung haben, z.B. T-Online Kinderschutz-Software, Windows Vista Jugendschutzfilter, weitere Filterprogramme unter www.klicksafe.de.
Im Folgenden können Sie sich auch hier informieren: